Mi. Mai 25th, 2022

Unter dem Terminus „Demografischer Wandel“ werden in der Bundesrepublik Deutschland zusammenfassend verschiedene Veränderungen und Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung bezeichnet, wobei die Veränderungen im Wesentlichen die Altersstruktur der Bevölkerung betreffen und dabei insbesondere die Entwicklung der Geburten- und Sterbezahlen. Bezogen auf die Öffentliche Verwaltung sind die Auswirkungen auf die einzelnen Bundesländer und deren Kommunen unterschiedlich (siehe hierzu auch die Drucksache WD 6 -3000 -009/20 des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundes).

Von den zum Stichtag 30. Juni 2018 im Öffentlichen Dienst in Deutschland insgesamt Beschäftigten circa 4,8 Millionen Menschen (davon beim Bund 496.295, den Ländern 2.419.840), den Kommunen 1.518.595 und den Sozialversicherungsträgern 368.150) waren fast 2,95 Mio. Arbeiten und Angestelle, 1,69 Mio. Beamte und Richter sowie rund 167.500 Berufssoldaten. Nach Feststellungen des Statistischen Bundesamtes ist der Stellenbestand seit 1991 im unmittelbaren Bundesdienst massiv gesunken. Gleichzeitig ist die Zahl der Beschäftigten dort ebenfalls stark zurückgegangen. Dabei sank die Zahl der Arbeitnehmer um mehr als die Hälfte, während die Zahl der Beamten geringfügig anstieg. Zugleich hat sich in dieser Zeit der Umfang von Teilzeitbeschäftigungen fast verdoppelt.

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