So. Sep 25th, 2022

Wie der Kooperation Behinderter im Internet e.V. auf seiner Onlineseite kobinet berichtet, beschreibt Basanta E. P. Thapa in der Kurzstudie „Für mehr Barrierefreitheit in der digitalen Verwaltung“ des Kompetenzzentrums Öffentliche IT des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme den Zustand, die Hemmnisse und Lösungswege. Es sei schlichtweg dumm anzunehmen, schreibt der Autor, bei Barrierefreiheit in der Verwaltung handelt es sich um marginale Menschengruppen, die die Verwaltung als Dienstleistung und als Beschäftigte in Anspruch nehmen.

Etwa 10 Prozent der Einwohner Deutschlands hätten einen Ausweis, der Behinderung bescheinigt, also mehr als acht Millionen Bundesbürger, so Thapa in der Studie. Und nicht nur diesen Menschen gehöre der Respekt durch praktizierte, ganzheitliche Barrierefreiheit, sondern auch weiteren Bevölkerungsgruppen. Als Beispiele nannte er die ca. 14,5 Mio. strukturellen Analphabeten (bildungsfern, Migration usw.), denen man Leichte Sprache anbieten müsse, damit auch sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Die gesamte Kurzstudie findet man HIER!