So. Sep 25th, 2022

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr des Freistaats Sachsen habe die Staatsstraßen im Erzgebirge (insgesamt 588 km) abgefahren und hierbei viele desolate Pisten festgestellt. Doch gemacht werde an den Buckelpisten nichts, schreibt Redaktuer Frank Selig in der BILD-Zeitung. Nun zähle CDU-Landrat Frank Vogel Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) öffentlich an und drohe mit Tempo-Limits und Tonnage-Begrenzungen und er schließt sogar Straßensperrungen nicht mehr aus, wie er Selig sagte.

So bekäme der Erzgebirgskreis jährlich zwar knapp 7.400 Euro pro Kilometer Bundesstraßen, für Staatsstraßen aber weniger als 5.300 Euro. Laut Vogels Landkreis mache das insgesamt ein Unterschied von 844.368 Euro jährlich aus, bei im „wesentlichen gleichen Unterhaltungsansprüchen“, sagte der Landrat. Deshalb könne man sich beim Unterhalt nur noch auf das absolute Minimum beschränken. Besonders marode seien die S 231 bei Wilischthal, die S 259 in Gornsdorf, die S 272 bei Schwarzenberg, die S 266 in Neudorf und die S 218 bei Mildenau.

Rettung solle jetzt laut Ministerium eine „Ausbau- und Erhaltungsstrategie 2030“ bringen. Lesen Sie HIER des gesamten Artikel!