So. Sep 25th, 2022

Sog. SmartMeter sollen die Stromversorgung vor dem Kollaps bewahren: Allerdngs können die in der Regel gar keine Daten senden, müssen sie doch wegen staatlicher Vorgaben im Keller eingebaut werden. Wer entscheidet so etwas, fragt sich Stefan Schultz im SPIEGEL und berichtet über Malte Sunderkötter, der beim Energiekonzern E.on verantwortlich ist für intelligente Stromzähler.

Mehr als 80 intelligente Messsysteme, eben diese SmartMeter, lässt Sunderkötter derzeit testen und diese Apparate versuchen zu leisten, was Zigmillionen Stromzähler nicht schaffen: Sie versuchen, den Verbrauch von Elektrogeräten in Echtzeit zu messen und die Daten dann an einen Netzbetreiber zu schicken, damit dieser, je nach verfügbarer Strommenge, den Verbrauch reguliert – Lastmanagement nennt sich das. Schon seit anderthalb Jahrzehnten arbeitet die Bundesregierung an einer entsprechenden Infrastruktur. Doch ihr Vorgehen ist nach Meinung vieler Experten geradezu grotesk.

Während zum Beispiel Norwegen oder Frankreich einfach mit Spezialisten Prototypen eines SmartMeters entwickeln und ihn danach seriell bauen ließen, erstellten deutsche Behörden eine mehr als 1000-seitige Technische Richtlinie, die mit der Bezeichnung „BSI-TR-03109-1“ zwar einen typisch deutschen Namen hat, aber wohl kaum in der Lage sein wird, von irgendeinem Hersteller umgesetzt zu werden.

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