Mo. Dez 6th, 2021

Versicherer hassen unkalkulierbare Risiken, obwohl sie es als Ihre Aufgabe ansehen, ebensolche Risiken abzusichern. In der Regel berechnen Versicheurngsexperten gemeinsam mit Wissenschaftlern, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Risiken über die Zeit gesehen eintreten können und sie schätzen Art und Umfang möglicher Schäden. Wie eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC und des Centre for the Study of Financial Innovation nahelegt, gelten als größtes derzeit nicht absehbares Risiko nicht etwa die Auswirkungen der Klimakrise sondern Cyberangriffe.

In den vergangenen Monaten und Jahren haben Hacker und Cyberkriminelle vermehrt die IT-Systeme von Unternehmen, Institutionen, Verwaltungen und Behörden abgesehen und hierbei teils große Schäden angerichtet. Oft geht es den Angreifern darum, Geld zu erpressen, oft spielt aber auch Spionage und Sabotage eine Rolle und darüber, wer hinter einzelnen Attacken steckt, lässt sich in aller regel nur mutmaßen.

Nun haben Versicherer in der Vergangenheit, auch an öffentliche Verwaltungen, viele Policen gegen Cyberangriffe verkauft, inzwischen aber übersteigen die Kosten oft die Prämieneinnahmen, weshalb sich mancher Anbieter deshalb wieder aus dem Markt zurückzieht. Aus diesem Grund und um das steigende Risiko von Hackerangriffen in den Griff zu bekommen, haben die Mitglieder der Lloyd’s Market Association – die ist einer der wichtigsten Branchenverbände weltweit – jetzt neue Standardklauseln für Cyberversicherungen beschlossen. SPIEGEL.online sprach in diesen Zusammenhang mit Jürgen Reinhart, dem Leiter des Geschäfts mit Cyberversicherungen bei der Münchner Rückversicherung Munich Re, darüber, was es mit den neuen Regeln auf sich hat.

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Geschrieben von und © 2021 von CBQ Verwaltungstraining für die Initiative VERWALTUNGSNETZWERK DEUTSCHLAND | www.verwaltungsnetzwerk.info

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