Mi. Dez 7th, 2022

Die bereits 1969 gegründete Bundesakademie für die öffentliche Verwaltung (BAköV) wurde im letzten Jahr um eine Digitalakademie als Teil der BAköV erweitert und diese soll den Behörden des Bundes digitalen Gründergeist einhauchen, schreibt das HANDELSBLATT. Doch Teresa Stiens fragt sich, woran es wirklich liegt, dass die Digitalisierung beim Staat kaum vorankomme?

Stiens erzählt den LeserInnen, dass der Ort, an dem Deutschlands Verwaltung in die Moderne überführt werden soll, nur wenige Gehminuten vom Kottbusser Tor entfernt liegt, einer Ecke Berlins, für die der Begriff „sozialer Brennpunkt“ einst erfunden wurde. Doch wer den „Kotti“ mit seinen Kleindealern und Betonfassaden hinter sich lasse und ein paar Straßen weiter zur neuen Digitalakademie des Bundes in Berlin-Kreuzberg laufe, werde dort von Sebastian Gradinger empfangen, dem Leiter der neuen Behörde. Einer Behörde, die eigentlich gar keine mehr sein wolle.

Der 46-Jährige verkörpere den Balanceakt, traditionelle Verwaltungsstrukturen mit den modernen Möglichkeiten des Internetzeitalters zu verbinden. Seine BAköV-Digitalakademie soll von nun an die Beschäftigten der Bundesverwaltung fortbilden, ihnen nicht nur digitale Arbeitsabläufe, sondern auch moderne Führungskultur vermitteln. Und das ist schon ambitioniert, wie die HANDELSBLATT-Journalistin schreibt, zählen zu Gradingers potenziellen Kunden nicht weniger rund 500.000 Bundesbeschäftigte.

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