So. Sep 25th, 2022

Nutzerkonten sind ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einer digitalen Verwaltung in Deutschland. Mit einem einzigen digitalen Konto sollen künftig sämtliche Verwaltungsangebote von Bund, Ländern und Kommunen genutzt werden können. Ziel ist es, die Hürden bei der Nutzung digitaler Angebote herab­zusetzen, unnötige Bürokratie abzubauen, Behördengänge zu reduzieren und den Zugang zur Verwaltung auf diese Weise weiter zu vereinfachen. Wie Nutzerkonten eGovernment im ÖD in den kommenden Jahren prägen werden, berichtet ein Kompendium mit dem Titel „Der Schlüssel zur digitalen Verwaltung – Konten für Bürger:innen und Unternehmen“ der auf Öffentliche Verwaltungen spezialisierten Unternehmensberatung Moysies & Partners. Es beantwortet u.a. auch die Fragen, welche Meilensteine bereits erreicht worden, was sich hinter dem Begriff „Interoperabilität“ verbirgt und in welche Richtung sich die Konten für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zukünftig entwickeln werden.

Fakt ist: Trotz der zentralen Rolle von Nutzerkonten für Bürger und dem ELSTER-Konto für Unternehmen und andere Organisationen bei der Realisierung des OZG werden Fragen wie diesen im öffentlichen Diskurs bislang wenig Beachtung geschenkt – fast könnte man meinen, dass Kontenlösungen für die Öffentliche Verwaltung heute immer noch ein Nischenthema darstellen, schreiben Moysies & Partners. Auch wenn der Zugang zur digitalen Verwaltung mit den verschiedenen Konten bereits geschaffen wurde, dürfe man jetzt natürlich nicht stehenbleiben! Vielmehr müsse man gemeinsam an der Weiterentwicklung der Konten zu arbeiten. Weiter heißt es: „Welche Herausforderungen es zukünftig zu meistern gilt und wie die Akzeptanz und der Nutzen der Konten gesteigert werden kann, haben wir ebenfalls im Kompendium diskutiert. Das ­Autorenteam Hommel, Pöhn und Grabatin sieht auf dem Weg dahin den selbstbestimmten Umgang mit digitalen Identitäten als einen der zentralen Bausteine.“

Hier findet man das vollständige Kompendium!