So. Sep 25th, 2022

Bis Ende des Jahres soll die digitale Verwaltung einen großen Schritt nach vorne machen. Doch Probleme wie bei der digitalen Abgabe der Grundsteuererklärung und fehlendes Tempo bei der Digitalisierung von Behördengängen zeigen, wie Bund und Länder zu kämpfen haben, schreibt Steffen Gutthardt für die Deutsche Handwerkszeitung.

Noch bis Ende Oktober hätten rund 36 Mio. betroffene Haus-, Wohnungs- und Grundstückbesitzer Zeit, ihre Angaben für die Berechnung der neuen Grundsteuer zu machen, so das Fachblatt. Das Bundesfinanzministerium möchte den Eigentümern dabei eine smarte und einfache Lösung bieten, ihre Daten ohne unnötigen Papierkram digital einzugeben. Das klinge vielversprechend, schreibt Gutthardt, doch wer sich Anfang Juli als einer der ersten um seinen Antrag kümmern wollte, sei beim Besuch des Elster-Portals schnell ernüchtert gewesen, denn die eigentlich vorherzusehende Anfrageflut zwang die Server der Finanzverwaltung schnell in die Knie.

Über mehrere Tage bekamen die Besucher des Portals nur die Nachricht zu lesen, dass es „aufgrund enormen Interesses an den Formularen zur Grundsteuerreform aktuell zu Einschränkungen bei der Verfügbarkeit“ komme. Betroffen waren auch alle anderen Nutzer der Plattform, wie jene, die ihre Steuererklärung digital abgeben wollten. Das geplante Vorzeigeprojekt der digitalen Verwaltung rief viel Ärger, aber auch Hohn und Spott hervor.

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