Mi. Dez 7th, 2022

In der Hansestadt Bremen, Deutschlands flächenmäßig kleinstes Bundesland, beklagen EinzelhändlerInnen am Domshof derzeit die Kommunikation zwischen den Behörden und ihnen in Bezug auf das Open-Space-Projekt. Diese Senats-Idee soll die Innenstadt beleben und die Attraktivität des Marktes steigern, doch vielen Standbetreibern geht das Ergebnis momentan einfach nur auf die Nerven, wie verschiedene Presseorgane berichten. So beklage man, dass ein Gefühl vorherrsche, dass die im Juni freigegebenen Aufbauten kaum Menschen anlocken würden, dafür aber die etablierte Händlerschaft verdecken, heißt es.

Inmitten der historischen Kulisse des Domshof, dem größten Platz der Innenstadt, findet 2022 bereits zum vierten Mal der sog. „Open Space“ statt. Mit Bühnenprogramm, einem temporären Genusspavillon und einem Feierabend-Markt soll eine kulturelle Bereicherung des Marktgeschehens erreicht werden, die auch bis in den September Veranstaltungen aus verschiedensten Bereichen bietet. Indes sei bis um 11 Uhr vormittags an den Aufbauten, darunter eine Bühne und ein Gartenlokal mit Ratskeller-Pavillon, kaum etwas los, schreibt die Lokalpresse.

Deshalb könnten viele auf dem Domshof präsente HändlerInnen dem Open-Space-Projekt auch 2022 wenig Positives abgewinnen. „Es nimmt nur Platz weg und macht es uns Marktleuten schwerer“, so die Meinung einer Händerlin, die zu lesen war. Informationen sowie das Programm findet man auf der Website des Open Space Domshof. Das Projekt fand im Jahr 2021 im Rahmen des Aktionsprogramms Innenstadt statt, wird jedoch mittlerweile aus dem Zukunftsfonds Innenstadt finanziert.

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