So. Sep 25th, 2022

Aufgrund anstehender Baumaßnahmen an der Staumauer Hohenwarte gehen momentan die Pegel in den Talsperren der Saale-Kaskade zurück, schreibt Peter Hagen für die Ostthüringer Zeitung. Ursprünglich sollte der zu erwartende Tiefstand des Wassers zugleich genutzt werden, um bei Saaldorf die Verbreiterung der Bundesstraße 90 zwischen dem Abzweig Strandweg und Stauseebrücke zu beginnen, so der Journalist. Zudem sollten erste Bauarbeiten für das neue Brückenbauwerk starten. Doch ob die Terminkette gehalten werden kann, ist derzeit fraglich – auch weil die Baukosten förmlich explodiert seien.

Für den Bau der Ufer-Stützwand laufe derzeit die Vorbereitung der Ausschreibung. Im Januar 2023 soll die Ausschreibung der Bauleistungen für die neue Stauseebrücke erfolgen. Bislang steht als Termin für den Brücken-Baubeginn und die Ufer-Stützwand der Juni 2023. Im ersten Quartal 2025 soll der gesamte fünfeinhalb Kilometer lange Abschnitt zwischen der Frisabucht und der Waldgrenze westlich von Frössen fertiggestellt sein und die Verkehrsfreigabe erfolgen. Die neue Brücke wird 257 Meter lang sein und auf fünf Pfeilern liegen, von denen sich vier im Staubereich der Talsperre befinden, so Hagen in der OTZ. Die gesamte Straßenbreite werde bei 8,50 Metern liegen, der kombinierte Geh- und Radweg, der am rechten Brückenrand in Richtung Saaldorf angelegt wird, hat eine Breite von drei Metern.

Geradezu „durch die Decke geschossen“ seien jedoch die Kosten für das gesamte Vorhaben, berichtet die Zeitung der Funke Mediengruppe. Seien beim Feststellungsentwurf für das Projekt vor acht Jahren noch Kosten von knapp 28 Mio. Euro veranschlagt worden, sei in einem internen Papier nunmehr mit dem Vermerk „aktueller Stand“ von 68 Mio. Euro die Rede, die aus dem Haushalt des Bundes aufzubringen wären – eine Kostensteigerung von rund 170 Prozent.

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