Mi. Dez 7th, 2022

Die Berliner Verwaltung stehe vor einer massiven Herausforderung bei der Personalgewinnung, schreibt Robert Kiesel für den Tagesspiegel, denn von den aktuell 131.300 Menschen, die im unmittelbaren Landesdienst arbeiten, scheiden bis zum Jahr 2029 voraussichtlich knapp 38.000 Beschäftigte altersbedingt aus. Pro Jahr müssten so im Schnitt etwa 4200 Beschäftigte ersetzt werden, so der Journalist. Heißt: Insgesamt muss für rund ein Drittel aller aktuell bei Land und Bezirken tätigen Menschen Ersatz her.

Hinzu kommt: Schon jetzt sind längst nicht alle zur Verfügung stehenden Stellen besetzt. Die für das Personal zuständige Finanzverwaltung gibt die Zahl der unbesetzten Stellen im Landesdienst mit rund 3350 an, in den Bezirken sind es rund 2550. Dabei handele es sich einem Sprecher zufolge allerdings um eine „Momentaufnahme“, da mittlerweile viele Auswahlverfahren abgeschlossen und Stellenbesetzungen vorgesehen seien. Er räumte ein, dass sowohl das Bevölkerungswachstum der Stadt als auch der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt die Verwaltung zusätzlich herausfordern.

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