Mo. Dez 6th, 2021

Ärgerniss im Leverkusener Stadtrat: Mitglieder des Gremiums hatten Unterlagen zu bestimmten Sitzungen vor Sitzungsbeginn einsehen wollen, die Stadtverwaltung hatte diese zwar kurzfristig via E-Mail verschickt, aber ausgehändigt wurde nichts. Ebenso hatte man bei 75 % der Sitzungsniederschriften darauf verzichtet, Ausdrucke vorzulegen. Die Unterlagen habe man nicht ausfertigen können, so Oberbürgermeister Uwe Richrathen, weil man nicht mehr über die notwendigen Druckerkartuschen verfüge. Diese seien bestellt, würden jedoch derzeit nicht aus China geliefert. Deshalb habe man sich entschlossen, nur eine von vier Niederschriften zu drucken.

Stadtsprecherin Julia Trick erklärte gegenüber der Presse, dass allein die Druckmaschinen in der Hausdruckerei von den Lieferengpässen betroffen seien. Die Multifunktionsgeräte der Verwaltung oder kleinere Arbeitsplatzdrucker seien weiter arbeitsfähig. „Das heißt, es gibt keinerlei Engpässe bei normalen Ausdrucken innerhalb der Verwaltung“, so Trick. Druckaufträge würden derzeit nach Erfordernis priorisiert, darunter auch Dokumente für die politischen Sitzungen, so die Sprecherin.

Sollten die Lieferengpässe länger andauern, bestünde jedoch die Möglichkeit, auf Multifunktionsgeräte der Verwaltung auszuweichen oder aber Dienstleister mit dem Druck zu beauftragen. Julia Trick weiter: Mit Blick auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und damit die Ziele der ‚Global Nachhaltigen Kommune‚ bestünde ohnehin die Zielsetzung, Ausdrucke zukünftig stärker zu vermeiden und digitale Angebote zu stärken.

Geschrieben von und © 2021 für die Initiative VERWALTUNGSNETZWERK DEUTSCHLAND | www.verwaltungsnetzwerk.info

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