Mi. Dez 7th, 2022

Gegen harte Proteste hatte der Senat im Jahr 1989 die Busspur auf dem Kudamm binnen eines Jahres umgesetzt – im Jahr 2022 dauert allein schon deren Genehmigung viel länger. Ein Grund: übertriebene Regulierung, wie Tobias Schmutzler im rbb berichtet. „Die Busspuren werden als Waffe gegen die Autos eingesetzt“, schnaubt ein wütender Demonstrant in Schmutzlers Beitrag. Gegner überschütten die „Bus“-Markierungen auf dem Kurfürstendamm mit Farbe. Und auch die AG City, ein Interessenverein von Geschäftsleuten, läuft Sturm: Die neue Spur würde den Kudamm zu einer „Rennbahn des öffentlichen Personennahverkehrs“ und damit den „Boulevard kaputtmachen“.

Der Protest zwischen Mai 1989 und April 1990 sei harsch gewesen, so der Journalist, als der damals neue Senat seine Pläne für eine Busspur auf dem Kudamm vorantrieb. Gegen allen Widerstand setzt die erste rot-grüne Koalition in Berlin jedoch den sogenannten Sonderfahrsteifen zwischen Rathenauplatz und Tauentzien durch. „Beide Parteien kamen damals neu in die Regierung und waren entschlossen, die Spur einzurichten“, erinnert sich Michael Cramer, der viele Jahre Verkehrsexperte der Grünen im Abgeordnetenhaus war.

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