Mi. Dez 7th, 2022

„Die Norm der Zukunft werden Organisationen bilden, die sich hauptsächlich auf Information stützen. Es werden größtenteils Spezialisten in ihnen arbeiten, die ihre Leistung durch einen ausgeklügelten Informationsaustausch untereinander und mit Experten selbst steuern und regeln. Die Verwaltung der Zukunft wird die einer auf Information basierenden Organisation sein. Die herkömmlichen Dienststellen und Abteilungen werden als Hüter von Normen, als Schulungszentren und als Leitstellen für die Arbeitsverteilung dienen. Die Arbeit selbst wird hauptsächlich von aufgabenzentrierten Teams von Spezialisten erledigt.“ (Peter F. Drucker, 1991)

Vor drei Jahrzehnten hatte ich diese Vorstellung von der „Neuen Verwaltung“ in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts und ich schreib den Artikel für eine Personalrats-Zeitschrift:

Frau P. arbeitet beim Bauamt der Großstadt X. Ihr Arbeitsplatz ist die Bauverwal­tung; dort ist sie für die Berechnung und Anforderung von Straßenbeiträgen zuständig. An diesem Tag im Jahre 2020 geht sie in ihr Büro. Eigentlich wäre sie gestern mit ihrer Bürozeit drangewesen, aber der Abteilungsleiter hat für sie umdisponiert. P. geht nämlich nur noch zwei Tage in der Woche ins Büro und arbeitet an weiteren zwei Tagen zuhause. Die restlichen Wochenta­ge hat P. frei. – Aber alles der Reihe nach...

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