Sa. Jul 2nd, 2022

[Auszug aus dem Vortrag „Die Gestaltung von Raum und Zeit: Zukunftsbilder der Verwaltung“ von Rainer W. Sauer, gehalten im Landesfachausschuss Innen der FDP Thüringen]

(…) Oft wird ausschließlich über die Herausforderungen in der Digitalisierung der Prozesse in öffentlichen Verwaltungen gesprochen, doch an konstruktiven Lösungsansätzen viel größerer Herausforderungen mangelt es bisher. Die Frage, ob eine Verwaltung beim Bund, den Ländern oder in Städten und Gemeinden 2035 noch so arbeiten kann, wie es zum Ende des 20. Jahrhunderts der Fall war, ist mit einem klaren NEIN zu beantworten.

Spätestens in 15 Jahren muss sie ganzheitlich bürger- und bürgerinnenfreundlich und nahezu medienbruchfrei sein, d.h. dass die gesamte Kommunikation mit ihr, angefangen bei der Antragstellung über elektronische Vorsprachen und Bescheiderteilung bis hin zur Bezahlung kostenpflichtiger Leistungen grundsätzlich online möglich ist. Ebenso unkompliziert wie intuitiv nutzbar werden 2035 Dienstleistungen angeboten werden und die Verwaltungen müssen umweltachtend und nachhaltig agieren. Doch das sind nur einige der Herausforderungen, denen sich alle bundesdeutschen Verwaltungen, Landes- oder Bundesbehörden stellen müssen.

Darüber hinaus sind drei ganz wesentliche Fragen zu beantworten: 1.) Wie nimmt man die Beschäftigten hierbei mit? 2.) Wie führt man externe Fachkräfte an die notwendigen Prozessautomatisierungen heran? 3.) Wie muss ein für die Generation Z – also die ab 1996 geborenen jungen Menschen – zugeschnittenes Ausbildungsangebot aussehen, damit sich diese für einen Arbeitsplatz in der öffentlichen Verwaltung entscheiden? Traditionelle Herangehensweisen sind hier zum Scheitern verurteilt. (…)

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