Mi. Dez 7th, 2022

Neulich erwarb ich etwas im Internet und bekam folgende E-Mail mit meiner Bestellbestätigung: „Sehr geehrter Rainer Sauer, vielen Dank für Ihre Bestellung. Ich bin der intelligente Roboter Thomas und es ist mir eine Freude, Ihnen zu dienen. Ich möchte Ihnen mitteilen, dass Ihr Paket versandt wurde und die ungefähre Lieferzeit 2 – 4 Werktage beträgt. Ich hoffe auf Ihre Geduld. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden. Ich würde Ihnen gerne weiterhelfen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag! Mit freundlichen Grüßen Thomas“

Wer mich kennt, ahnt, dass ich daraufhin mit Thomas in direkten Kontakt getreten bin, um herauszufinden, was es mit ihm auf sich hat und wie er mir konkret dienen wird, denn nichts hasse ich mehr wie vorhersehbare leere Versprechungen. Gleichwohl ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) eines der Zukunftsbilder der öffentlichen Verwaltung. Wie ich in Teil 1 des Artikels bereits erwähnt hatte, kann es beispielsweise die Auswertung umweltorientierter Daten mithilfe von KI der Verwaltung möglich machen, ganz neue Lösungsvorschläge für Klima- und Umweltproblematiken zu durchdenken. Aber ist es auch denkbar, dass ganz normale Verwaltungsvorgänge, wie etwa die Verlängerung von Personalausweisen durch KI einfacher werden können?

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